
In diesem Frühjahr 2026 wird der bisher größte hochradioaktive Castortransport durch Deutschland rollen. 152 Castoren werden aus dem Forschungszentrum Jülich ins zentrale Zwischenlager nach Ahaus transportiert. 180 Kilometer, mitten durch dichtbesiedeltes Gebiet. In Ahaus soll der Atommüll provisorisch zwischengelagert werden. Hunderte weiterer Atommüll-Touren unterschiedlicher Herkunft und Zielorte werden folgen. Kleine Stichflammen der Erregung mit Mahnwachen und Protestkundgebungen wegen möglicher Drohnenangriffe werden den Transport begleiten. Dann ist für einen kurzen Moment die abgekühlte mediale Aufmerksamkeit wieder auf ein altes, noch immer ungelöstes Problem gelenkt: die strahlenden Hinterlassenschaften aus 63 Jahren Atomenergie-Nutzung in Deutschland.
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