
MOTRA ist das Akronym für „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“. Der von drei Bundesministerien geförderte Forschungsverbund untersucht, so seine Selbstbeschreibung, „seit 2019 das Radikalisierungsgeschehen in Deutschland, seine Hintergründe und Entwicklungen. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse bereitzustellen, die Politik und Praxis unterstützen. Der Forschungsverbund vereint neun renommierte universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen aus verschiedenen Disziplinen. MOTRA steht in kooperativem Austausch mit weiteren Forschungsprojekten und fördert den Dialog mit Partnern aus Politik und Praxis zu Phänomenen von Radikalisierung und Extremismus.“ Mit „Praxis“ ist die Präventionspraxis gemeint. In diesen Tagen hat MOTRA auf rund 600 Seiten seinen fünften Jahresbericht für die Jahre 2024/2025 vorgelegt und in Wiesbaden seine Jahreskonferenz 2026 abgehalten. Ein kurzer, vor allem kommentierender Blick in den Jahresbericht, der seit 2020 die Gliederung in „Phänomenmonitoring“, „Forschungsmonitoring“ und Praxismonitoring“ durchhält.
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