
Straßenfest in einem zentrumsnahen Viertel von Köln: Kurz vor der Party macht das Gerücht die Runde, der Fraktionsvorsitzende der AfD im Stadtrat sei in ein nicht weit entferntes Haus eingezogen. Als unmittelbare Anwohner die Vermutung bestätigen, reagiert das Organisationsteam. Großflächige Transparente mit der Aufschrift “Kein Veedel für Rassismus”, die in der Domstadt schon seit Jahren aus vielen Fernstern hängen, werden herbeigeschafft und an den Stangen der Festzelte befestigt. Den rechten Lokalpolitiker sieht man während der Feier zwar kurz aus der Ferne. Er traut sich aber offensichtlich nicht, Kontakt aufzunehmen, verschwindet schnell wieder, geredet wird mit ihm kaum. Wie soll man einen rechten Parteifunktionär auch überzeugen?
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