
Der Magnum-Fotograf Thomas Hoepker hat vom 11. September 2001 eine Aufnahme gemacht, die berühmt wurde. „Hoepkers Aufnahme wurde zu einem „taboo photo“ und in den USA monatelang kontrovers diskutiert“ schreibt das Monopol-Magazin. „Dies ist ein Foto aus New York, von dem Tag 2001, als der Terror über New York kam“1, sagt Hoepker selbst. Nachdem der Fotograf von dem Ereignis erfuhr, hatte er Probleme, vom nördlichen ins südliche Manhattan zu gelangen. Die U-Bahn fuhr nicht mehr. Er musste mit dem Pkw fahrenn, aber die Straßen waren verstopft. Er nahm schließlich die Straße am East River entlang und erlebte die Katastrophe sozusagen aus dem Auto. Bei dieser Gelegenheit entstand auch dieses Foto. Hoepker beschrieb den Zufall. „Es war sozusagen ein Schnappschuss: Ich bin aus dem Auto ausgestiegen, habe die Szene gesehen, bin hingegangen, habe dreimal auf den Auslöser gedruckt und bin weitergefahren.“ Auf dem Bild ist zu sehen, dass junge Leute einem nachträglich hinzugekommenen Radfahrer erläutern, was sich auf der anderen Flussseite gerade vollzieht.
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