
Die Süddeutsche Zeitung hat den Folgen des Rücktritts der SPD-Politikerin Bärbel Bas eine ganze Seite gewidmet. „Jetzt wird´s persönlich“ ist die Seite drei am 15. Oktober überschrieben. Es gehe um den „menschlichen Faktor“ im politischen Geschäft ist da zu lesen. Im Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) hieß es, der Rücktritt zeige “die Brutalität des politischen Geschäfts”. Bärbel Bas war wegen der Last und der Trauer um den Tod der Tochter zurückgetreten. Und auch, so hatte sie geschrieben, wegen forcierter persönlicher Angriffe auf sie. Sie trat als Ministerin und als Parteivorsitzende zurück. Die einfachste Erklärung für all das lieferte der Politikwissenschaftler Professor Schroeder. Man habe “immer den Eindruck” gehabt, “Bärbel Bas will das Amt gar nicht“. Immer? Vom ersten Tag an? Da müsste der Professor Schroeder über ein erstaunliches Solowissen verfügen.
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