
Samstag, 31. 10. 2026, 14.00 Uhr Auf dem Gelände der Weseler Werft am östlichen Mainufer von Frankfurt (im Angesicht der EZB-Bank) sammeln sich langsam, langsam Jugendliche und viele ältere Menschen. Die Jugendlichen häufig mit selbstgebastelten Pappschildern, die (für die Beobachterin überraschend) vielen Älteren mit roten Fahnen von der Linken über die SDAJ und trotzkistische Grüppchen. Totenkopffahnen werden geschwenkt und Palästinafahnen. Auf einem Podest liest eine Aktivistin die Forderungen vor: Themen aus der Schule, der Ausbildung in Lehre oder Studium kommen vor, aber gehen in den großen Themen der Aufrüstung, des Kapitalismus und Teuerung des Lebens nahezu unter. Einige Vermummte verzögern den Start. Dann wird aus den zwei angemeldeten Demonstrationen eine einzige: Gegen 15 Uhr ziehen etwa 2000 bis 2500 Menschen los, vorweg eine Handvoll Polizeiautos, am rechten und linken Rand läuft die Polizei mit. Auffallend ist: Die Polizistinnen und Polizisten sind fast alle so alt, wie die jungen Frauen und Männer, die in der Weseler Werft starten.
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